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EKG

Ein Elektrokardiogramm (EKG) zeichnet Herzströme auf. Damit erkennen wir bei Ihrem Herzen Abweichungen von der normalen Herztätigkeit. Mit einem Langzeit-EKG Ihres Herzens entdecken wir Störungen in Ihrem Herzrhythmus (Herzrasen, Herzstolpern oder ein zu langsamer Herzschlag).


Langzeit-EKG
Mit einem Langzeit-EKG Ihres Herzens entdecken wir Störungen in Ihrem Herzrhythmus (Herzrasen, Herzstolpern oder ein zu langsamer Herzschlag).
Die Praxis verfügt über Aufzeichnungssysteme (CUSTO-Watch, Cortrium), die über 7 Tage die elektrischen Herzaktionen aufzeichnen können.



Belastungs-EKG
Bei dieser EKG-Variante messen wir Ihre elektrischen Herzaktivitäten bei Belastung. Oft wird das Belastungs-EKG auf einem Trainingsfahrrad (Ergometer) durchgeführt.
Je höher die Belastung und damit auch die Pulsfrequenz wird, desto mehr Blut benötigt Ihr Herz für seine Arbeit. Ist die Durchblutung Ihres Herzens gestört, verändert sich das EKG auf bestimmte Art und Weise. Diese Veränderungen entdecken wir in Ihrem Belastungs-EKG als Hinweis auf eine Durchblutungsnot Ihres Herzmuskels.

 

Langzeit-Blutdruckmessung

Im Unterschied zur einmaligen Blutdruckmessung gibt die kontinuierliche Messung detaillierte Informationen über Schwankungen Ihrer Blutdruck-Werte. Der Zeitraum der Messung beträgt in der Regel 24 Stunden, bei Bedarf auch 48 Stunden oder mehr.  Ihre Messdaten werten wir aus. Sie tragen das Messgerät an einem Gürtel mit sich. Tagsüber pumpt sich das Messegerät alle 15 Minuten (nachts alle 30 Minuten) zur Messung auf. Aufgrund der Langzeitwerte können wir Ihre Medikamentengabe Ihren aktuellen Blutdruckwerten individuell anpassen.

 

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Laboruntersuchungen

Unsere Laboruntersuchungen führen wir für Sie in Zusammenarbeit mit einem Großlabor durch. Dadurch nutzen wir das gesamte Spektrum moderner Labordiagnostik. Grundsätzlich ist es für unsere Diagnose immer hilfreich, wenn Sie uns am Untersuchungstag vorhandene Laborwerte mitbringen.
Bei den Laborwerten schauen wir uns beispielsweise die einzelnen Blutbestandteile (Gerinnungsfaktoren, Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen), Leber- und Nierenwerte sowie mögliche Risikofaktoren im Zusammenhang mit Ihrer Herzgesundheit (Cholesterin- und Blutzuckerwerte) genauer an.
Spezielle Blutuntersuchungen liefern uns bei konkreten Fragestellungen im Zusammenhang mit der Gesundheit Ihres Herzens weiterführende Hinweise. So können bestimmte im Blut nachgewiesene Proteine einen Verdacht auf Herzmuskelschäden (Herzinfarkt) bekräftigen.


 

 

Echokardiographie

Ultraschall-Untersuchung Ihres Herzens
Echokardiographie ist die Untersuchung Ihres Herzens mittels Ultraschalles. Diese Methode liefert uns Informationen über die Pumpkraft Ihres Herzens. Dadurch schließen wir bei Ihrem Herzen eine Herzschwäche aus oder beweisen sie. Außerdem können wir Ihre Herzklappen und deren Funktion beschreiben, Herzfehler darstellen und entzündliche Veränderungen Ihres Herzens sehen
Bereits geringe Veränderungen Ihres Herzmuskels als Folge anderer Krankheitsbilder (beispielsweise Bluthochdruck, Chemotherapie bei Tumorerkrankungen, erbliche Herzkrankheiten) entdecken wir mit dieser Ultraschall-Untersuchung. Aufgrund der aktuellen Ergebnisse der Echokardiographie passen wir die jeweilige Therapie an die Bedürfnisse Ihres Herzens an.


Stress-Echokardiographie
Die Stress-Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung, welche die Durchblutung Ihres Herzmuskels überprüft. Im Belastungs-EKG werden nicht alle Formen von Durchblutungsstörungen offenbart. Daher hat sich die Kombination aus Belastungs-EKG und Ultraschall bewährt. Diese Untersuchung ist aber auch unter medikamentöser Stimulation durchführbar(Dobutamin- Stress- Echo).
Wenn Ihr Herz aufgrund der Einengung der Herzgefäße unter Durchblutungsnot leidet, kann es seine Arbeit nicht mehr wie gewohnt leisten. Die Symptome, zu denen auch ein Brustschmerz oder ein Gefühl von Enge in der Brust gehören, fassen wir unter dem Begriff Angina pectoris zusammen.
Ein schlecht durchblutetes Herz zeigt schon bei geringer Belastung eine Pumpschwäche. Meistens tritt diese Pumpschwäche auf, bevor EKG-Veränderungen oder Brustschmerz bemerkt werden. Diese Pumpschwäche erkennen wir per Ultraschall.
Die Stressechokardiographie kann helfen bedeutsame Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße aufzudecken, dies dann vor allem, wenn das Belastungs-EKG keine ausreichende Beurteilung erlaubt. Mit Hilfe einer computergestützten Analyse von meist 16 Videosequenzen, die in Ruhe und unter Belastung in Kombination mit einer 12-Kanal-EKG-Aufzeichnung erstellt werden, können Areale mit einer Minderversorgung des Herzmuskels detektiert werden


Transösophageale Echokardiographie (TEE)
Eine spezielle Einsatzmöglichkeit des Herzultraschalls steht in Form der transösophagealen Echokardiographie zur Verfügung, wobei ein miniaturisierter Schallkopf auf einer Sonde montiert ist, die wie ein Gastroskop bei der Magenspiegelung geschluckt und in der Speiseröhre direkt hinter dem Herzen plaziert wird. Die unmittelbare Nähe zum Herzen erlaubt Einblicke, die mit der oben beschriebenen Methode von außen nicht möglich sind. Man erkennt beispielsweise sehr feine Strukturen wie Ablagerungen an den Herzklappen, kleine Blutgerinsel in den Vorkammern, Defekte an Herzklappen und kleine angeboren Anomalien an der Herzscheidewand, außerdem kann man die Wand-Strukturen der Brustkörperschlagader (Aorta) beurteilen und beispielsweise Arteriosklerose und Wandverletzungen diagnostizieren und lokalisieren.
Dazu erhält der Patient eine Oberflächenbetäubung der Rachenschleimhaut und ggf. auch ein Beruhigungsmittel, um den Würgereiz beim Schlucken der Sonde erträglich zu machen. Bei intakter Speiseröhre ist das Risiko der Untersuchung minimal und der Informationsgewinn groß. Die Untersuchung nimmt normalerweise nicht mehr als 5 Minuten in Anspruch.


 

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Gefäßdiagnostik

Gefäßdoppler-Methode: Blutfluss messen
Veränderungen der Blutgefäße können in allen Regionen des Körpers stattfinden. Mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung, der so genannten Doppler-Technik, können diese Veränderungen sichtbar gemacht werden.
Duplexuntersuchung der arteriellen und venösen Gefäße, Thromboseausschluss, Screening Bauchaortenaneurysma.



Duplexuntersuchung der gehirnversorgenden Gefäße
Die Blutversorgung des Kopfes wird rechts und links durch die gemeinsame Halsschlagader (Arteria carotis communis), deren Endäste Arteria carotis interna (Versorgung des Gehirns und des Auges), Arteria carotis externa (Versorgung des Kopfes und der oberen Halsorgange) und die Arteria basilaris, die sich aus den in der Halswirbelsäule rechts und links verlaufenden Vertebralarterien speist, gewährleistet. Diese Gefäße stehen untereinander in Verbindung und können so häufig Defizite kompensieren, so dass nicht jede Gefäßverengung oder -verschluss unmittelbar Krankheitssymptome hervorruft.

 

 

Herzschrittmacherkontrolle
 

Ein Herzschrittmacher kommt dann bei Ihnen zum Einsatz, wenn Ihr Herz zu langsam schlägt oder wenn es bereits Aussetzer beim Herzschlag gegeben hat. Spezielle Drähte (Elektroden), die vom Herzschrittmacher zu Ihrem Herzen führen, überprüfen ständig Ihren Herzrhythmus. Nur bei Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus setzt der Schrittmacher elektrische Impulse ab. Damit wird Ihr Herz zum regelmäßigen Schlagen angeregt.
Es gibt verschiedene Modelle bei den Schrittmachern. Einkammer-, Zweikammer- und Dreikammerschrittmacher besitzen ein, zwei oder drei Elektroden. Diese Drähte führen in die von Herzrhythmus-Störungen betroffenen Herzkammern. Bei Bedarf senden sie entsprechende elektrische Impulse, um Ihren Herzrhythmus zu normalisieren.
Wir überprüfen die Funktion Ihres Herzschrittmachers in unserer Praxis für alle auf dem Markt befindlichen Fabrikate. Über unsere Anmeldung bekommen Sie einen Termin für eine Kontroll-Untersuchung in der Praxis.

 

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Herzkatheteruntersuchung

(Koronarangiographie)

Mit Hilfe der Herzkatheteruntersuchung können krankhafte Veränderungen des Herzmuskels, der Herzkranzgefäße sowie der Herzklappen erkannt und beurteilt werden. Der Eingriff dient dazu, Art und Ausmaß der Erkrankung festzustellen, um die für Sie beste Behandlung planen zu können
DIE HERZPRAXIS ist seit Jahren mit regionalen und überregionalen Kliniken und Herzzentren mit den Schwerpunkten interventionelle Kardiologie und Herzchirurgie erfolgreich vernetzt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit.

Weiterführende Erklärungen zu kardiologischen Krankheitsbildern und Untersuchungen finden Sie auch auf der Homepage der Deutschen Herzstiftung.